Stefan H. Heuer: Zustände wie … in Göttingen (11. Juni 2026)

Beobachtung des Kampfplatzes: Wir haben keinen Staat, wir haben einen Moloch. Aber vielleicht ist das ja dasselbe?

Am 8. Juni 2026 kam es in der einstmals beschaulichen Universitätsstadt Göttingen (immerhin: Bismarck hatte hier studiert und seine Partien auf die Farben des Corps Hannovera geschlagen) zu bemerkenswerten „Auseinandersetzung rivalisierener Gruppen“ (WELT, 10.6.2026), wie die gleichgeschaltete BRD-Plutokratenpresse die rustikale Art der Konfliktbereinigung vorrangig jener Bevölkerungsgruppen nennt, die noch nicht so lange im schönen Deutschland residieren.

Bei dieser Art der hierzulande seit 2015 („Wir schaffen das!“) vermehrt zelebrierten Folklore kamen neben den bewährten und bekannten Schlag- und Stichwaffen auch Schußwaffen zum Einsatz, was jedoch im Absurdistan BRD nur noch die im Promillebereich anzutreffenden Restdeutschen irritiert. Die Polizei Göttingen schien diese Festivität wohl nicht sehr zu beschweren: „Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nach Polizeiangaben nicht, da sich die Gruppen ausschließlich gegenseitig attackiert hätten.“ (WELT, a.a.O.)

Na denn! Der Bürger liest’s und ist beruhigt. Und immerhin war die Polizei ja auch entschieden eingeschritten, um Gefahren abzuwehren, was jedoch die Folkloretruppe nicht zu schätzen schien, denn die machte sich aus dem Staube, „bevor die Polizei schlichten konnte“ (WELT, a.a.O.).

Merke: in der bunt-fröhlichen BRD werden Straßenkämpfe mit Einsatz von Hieb-, Stich- und Schußwaffen nicht beendet, sondern ‘geschlichtet’ – falls die zu resozialisierenden liebenswerten Strolche sich dieser sozialpädagogischen Polizeiarbeit nicht durch Flucht entziehen. Und da sie nun schon einmal lustig dabei gewesen sind, konnten sie auch andere Bereiche der Stadt mit ihrer lustigen Einlage beglücken: „Der bestehende Konflikt verlagerte sich anschließend vom Waageplatz an andere Orte der Innenstadt und löste weitere Polizeieinsätze aus.“

Immerhin: die „komplexe Lage“ (WELT a.a.O.) konnte schließlich am Abend „beruhigt“ werden, nachdem sich zuvor am Bahnhof noch einmal eine spontane Neuauflage der Rangelei erhoben hatte. Ganze vier Beteiligte haben die „Einsatzkräfte“ dingfest machen können, sie wurden vorläufig festgenommen, Denn, nicht wahr, eine Gefahr für die Göttinger*Innen (und Außen) bestand nicht, da sich die aktivistischen Racker nur miteinander beschäftigt hatten. Augenscheinlich war deren Entscheidung über das Drogenpotential an diesem Tag wichtiger, als Angehörige der „Köterrasse“ abzustechen oder deutsche Mädels zu vergewaltigen, was sonst auch im beschaulichen Göttingen erschreckend häufig vorkommt (Anstieg um 25 bei Messerdelikten bzw. 20,41% bei Sexualdelikten).

Nun schien jedoch der Vorfall unverständlicherweise Wellen zu schlagen: heute berichtet das „Göttinger Tageblatt“, daß sowohl die Lokalpolitik als auch das Unternehmertum Maßnahmen fordern: „’Unhaltbarer Zustand: Mobile Wache, größere Verbotszone – das fordern Politik und Handel nach Vorfall am Waageplatz“.

Ist das nicht herzerwärmend? Diejenigen, die als politisch Verantwortliche genau die Situation geschaffen hatten, über die nun geklagt wird, „fordern“ jetzt. Darf man fragen, ob diese Herrschaften wissen, was Verantwortlichkeit bedeutet? An wen richten sie ihre Forderungen, wenn nicht an sich selbst? Und was fordern sie? „Mobile Wache, größere Verbotszone“ – darf man lachen? Bereits früher war, als Reaktion auf die grassierende Messergewalt, eine „Verbotszone“ eingeführt worden, die nun also erweitert werden soll. Seit Montag kann jeder wissen, der es wissen will, daß die Messerstecher sich nicht an die Verbote halten. Aber die hierzulande Herrschenden wollen es gar nicht wissen, und wir sollen es ihnen nicht vorwerfen dürfen, Denn sie sind bekanntlich diejenigen, die das deutsche Volk in diese schreckliche Lage gebracht haben, und die jede Kritik an ihrer Politik als „rechtsextrem“ brandmarken und Kritiker verunglimpfen oder ihnen gleich die Polizei zur Hausdurchsuchung vorbeischicken – womit sie den Vorsatz ihrer Handlungen gegen das deutsche Volk und seine Lebensinteressen unter Beweis stellen.

Und die nun von den Tätern selbst geforderten Maßnahmen zur Eindämmung der Folgen ihrer Tat sind erwiesenermaßen untauglich, da sie das Grundproblem nicht einmal berühren sondern lediglich Beruhigungspillen und reine Ersatzhandlungen sind. Sie sind Nebelkerzen, um von den Ursachen abzulenken – und von jenen, die sie verantworten.

Wenn wir in einem Land leben, in dem der Oberbürgermeister einer Stadt Forderungen erheben darf, um Mißstände zu beseitigen, die er selbst herbeigeführt und bisher nicht behoben hatte, dann ist das mehr als nur ein schlechter Scherz, dann ist das auch kein Politikversagen oder Dummheit, über die sich dann die üblichen Youtube-Maulhelden geifernd lustig machen. Dann ist das ein Beweis, daß wir von Kriminellen regiert werden, die selbstherrlich und unbeeindruckt von Wünschen des Volkes planmäßig ihre volksfeindliche Agenda durchsetzen und sich in ihrem augenscheinlichen Narzißmus auch noch daran stören, daß das von ihnen verachtete und drangsalierte Volk (s. „Köterrasse“) nicht freudig jubelt.

Nun sind diejenigen, von denen wir denken sollen, daß sie über uns herrschten, dort, wo sie sind, weil sie sind, wie sie sind. Glaubt hierzulande noch irgendjemand, daß es ein Zufall ist, daß die Herrschaft kollektiv in den Händen von Berufspolitikern mit bestenfalls fragwürdig zu nennenden Charakteren liegt? Berufspolitikern, die sich in einer angeblichen „Pandemie“ mit dubiosen Geschäften auf Kosten der Allgemeinheit bereichert haben, Berufspolitikern die ganz offen Kriege und Völkermorde gutheißen bzw, Krieg befördern, und die mithin selbst die Gesetze ihres Staates brechen, ohne je von einem (weisungsgebundenen) Staatsanwalt auch nur kritisch beäugt zu werden, während harmlose Bürger, die diese Figuren der Macht scherzhaft mit niedlichen Holzpuppen vergleichen, wegen Beleidigung angezeigt werden?

Ist es Ausweis eines funktionierenden Rechtsstaates und einer angeblich „freiheitlich-demokratischen Grundordnung“, wenn der Rat, ein Bürger solle „den Bademantel bereitlegen“ nicht etwa eine Einladung zur Poolparty ist, sondern der sarkastische Hinweis auf eine möglicherweise drohende Strafverfolgung wegen einer Meinungsäußerung?

Wenn die Göttinger Lokalhelden nun von einem „unhaltbaren Zustand“ (GT, a.a.O.) schwatzen, ist das nichts als heiße Luft, denn sie verantworten diesen Zustand. Das Wesen und der Zweck eines Systems offenbart sich in dessen Ergebnissen. Ergebnisse der BRD sind Entrechtung, Ausplünderung und Unterdrückung der Deutschen sowie deren offenkundige Ersetzung durch Zuwanderung bevorzugt aus raumfremden Völkern (UN-Plan zur Ersetzungsmigration; im Englischen Original ist eindeutig von „Replacement“ die Rede, während in den Propagandawerken der BRD schönfärberisch von „Bestandserhaltungsmigration“ geschrieben wird und Deutsche, die dennoch wortgetreu von „Ersetzungsmigration“ sprechen, Objekte der Denunzierung durch den politisch gelenkten Verfassungsschutz werden). Der Deutsche soll arbeiten, Steuern zahlen, wählen gehen, ansonsten den Mund halten und am besten vor Renteneintritt ableben. Stört der Deutsche das von ihm finanzierte Treiben in der Villa Kunterbund, wird er mit Mitteln des (ebenfalls von ihm finanzierten) repressiven Apparates behandelt.

Der Umstand, daß die Mehrheit der angeblichen Deutschen diesen volksverachtenden Politikriminellen immer noch folgen, sie wählen, die nichtdeutsche Besatzungsorganisation „Bundesrepublik Deutschland“ (BRD) und deren „Grundgesetz“ als ihren Staat und ihre Verfassung mißverstehen, sich gegen die fortdauernde und verschlimmernde Entrechtung nicht auflehnen, ist bedauerlich, entlastet die Verantwortlichen selbst jedoch nicht. Denn diese dienen nicht dem deutschen Volk sondern raumfremden Interessen.

Nun könnte man sich angesichts der geschilderten Situation, die allein durch umwälzende Entwicklungen beendet werden wird, fragen, wofür der Deutsche dieses System und dieses Regime, an dem er doch mit Herzblut zu hängen scheint, eigentlich braucht.

Die Ausgangslage ist offenkundig, bestens belegt und daher einer Infragestellung abhold: Die BRD ist ein 1949 durch Befugnis der die Macht ausübenden Alliierten auf dem westdeutschen Reichsteilgebiet geschaffenes und 1990 um die mitteldeutsche Kolonie der Sowjetunion, die DDR, erweitertes Verwaltungskonstrukt. Sie ist Ausdruck wie Mittel der fortgesetzten „Fremdherrschaft“. Selbst das höchste Gericht der BRD mußte feststellen, daß durch die Kapitulation der deutschen Wehrmacht am 8 Mai 1945 das Deutsche Reich nicht beendet worden ist, das Reich als Völkerrechtssubjekt des deutschen Volkes also fortbesteht.

Wenn nun die BRD behauptet, ein Staat zu sein, sich fälschlich „Deutschland“ nennt – sich also mit dem Deutschen Reich, dem fortbestehenden Völkerrechtssubjekt des Deutschen Volkes – gleichsetzt, dann sei die Frage erlaubt, was diese BRD nun bewirkt, um ihre angemaßte Staatlichkeit den Deutschen (als Rechtsobjekten) gegenüber plausibel und anerkennenswert zu machen.

Was tut der „Staat“ BRD dafür, daß ich lebe, womit er seine Herrschaft über mich rechtfertigen könnte? Stellt er mir Behausung, Nahrung, Kleidung und Schutz zur Verfügung? Bestellt er meine Bildung? Wie versorgt er mich im Falle von Krankheit, Invalidität und Alter? Besorgt er mir die Arbeit, die ich machen möchte, nach der ich strebe, und von deren Einkommen ich gut leben kann? Baut er das Auto (in meinem Fall: das Motorrad), mit dem ich gern fahre? Baut er die Straßen, auf denen ich fahre? Raffiniert er das Benzin und füllt es in den Tank? Beleuchtet er nachts die Straßen? Baut er die Züge und die Schienenwege? Baut und unterhält er das Kraftwerk, das den Strom produziert, den ich benötige, um meinen PC zu betreiben, mit dem ich diesen Artikel schreibe, oder die Lampe, die mir leuchtet? Installiert er die Leitungen, damit der Strom zu mir kommt? Oder das Wasser aus dem Wasserwerk? Besorgt er die Kläranlage, die das Wasser reinigt? Oder die Straßenbahnen und Busse für den ÖPNV? Wenn ich Freunde anrufe, hat der Staat dann die Leitungen dafür gelegt und die Apparate gebaut? Besorgt der Staat die Grundstoffe für meine Heizung? Hat der Staat die Infrastruktur des Internets angelegt, über das ich recherchiere und publiziere? Hat der Staat mein Grundstück planiert und mein Haus darauf errichtet? Zog und beschulte er die Bäume, die ich in meinen Garten pflanzte? Stellte er mir die Gartengerätschaften? Wenn ich eine Füllung für einen Zahn benötige, steht der Staat dann am Stuhl, bohrt die Karies aus und füllt den Zahn? Hat er den Stuhl oder die zahnärztlichen Gerätschaften hergestellt? Gehe ich zum Friseur und der Staat schneidet mir die Haare? Oder tauscht er den Ausgleichsbehälter meiner Heizung? Baut er den Dachboden meines Hauses zum Wohnraum aus und dämmt das Dach? Stellt er die Schuhe her, in denen ich durch die Stadt gehe, oder meine Einkaufstasche? Hat er die Häuser errichtet, in denen sich die Läden befinden, die ich aufsuche? Hat er das schöne Gebäude der Rostocker Universität errichtet, oder die davor stehende Statue des Feldherrn Blücher in Bronze gegossen? Hat der Staat am Stadthafen mit den großen stählernen Kränen die Ladungen der Schiffe gelöscht? Steuert der Staat die Fähren von Rostock nach Dänemark und Finnland? Erneuert der Staat die Leuchtfeuer in der Warnemünder Fahrrinne und die Leuchtmittel in den Straßenlaternen? Füttert und versorgt der Staat die Tiere im Zoo? Braut er das Rostocker Bier und destilliert er Conrad Lehments Doppelkümmel? Tischt der Staat in der „Kogge“ fangfrischen Fisch auf oder serviert er im „Alten Fritz“ Brauspezialitäten? Macht er die Segel für die Boote im Hafen? Hat der Staat im Klinikum Südstadt meine Söhne zur Welt gebracht? Hat er sie seitdem genährt, gekleidet, beschützt, unterrichtet? Saß er abends an ihrem Bett bis sie eingeschlafen waren? Hat er ihre Abiturarbeiten geschrieben? Lehrt er meinen studierenden Söhnen heute an der Rostocker Universität Baumechanik oder Mathematik? Hat er ihnen das Motorrad- und Autofahren beigebracht und ihnen ihre fahrbaren Untersätze finanziert? Hat der Staat meine Eltern versorgt und gepflegt und sie nach ihrem Tode beerdigt? Hat er mich bei der Abwicklung der Erbangelegenheiten unterstützt?

Nun, ich könnte noch eine Weile so weitermachen und mir würden sicher noch weitere Beispiele einfallen. Ich gebe gerne zu: dies sind rein empirisch begründete Gedanken, und ich werde mich hüten, Ihnen mit dem Elitepropagandisten Plato oder dem Beamten Hegel zu kommen. Sie kennen auch den „Leviathan“ und haben Morus’ „Utopia“gelesen.

Für keines der von mir angeführten Beispiele sehe ich eine Rolle des Staates. Im Gegenteil habe ich den „Staat“, das ist hier seit 1949 jene Besatzerkonstruktion BRD, die sich täuschend als „Deutschland“ ausgibt und den autochtonen Deutschen das Lebensrecht abschneidet, in allen den geschilderten Fällen entweder gar nicht oder aber schädigend zur Kenntnis nehmen können.

Ein freies Volk, das sich in freier Selbstverwaltung (Demokratie) in freien Gemeinden zusammenschließt, kann jede der genannten Aufgaben selbst schultern und die Mittel sowie die Expertise bereitstellen, um für die Wohlfahrt und die Sicherheit der Gemeinde Sorge zu tragen Und genau in diesem Modell sehe ich auch unsere Zukunft.

Der den Menschen eingebläute Staatsglaube ist meines Erachtens die am wenigsten begründete aber zugleich gefährlichste aller Religionen; ihrem Kult sind wahrscheinlich mehr Menschen zum Opfer gefallen (geopfert worden!) als den anderen grausamen und mörderischen Religionen, insbesondere jenen des abrahamitischen Todeskultes.

Realiter braucht niemand von uns für sein Leben einen „Staat“, und schon gar nicht brauchen wir eine derart das Volk, den Souverän, bis zu dessen Auslöschung hassende fremdländische Kolonie.

Die BRD agiert wie ein Wegelagerer und schickt uns ihre Schergen und Mordbuben auf die Pelle, wagen wir es, uns ob der miesen Zustände auch nur leise zu räuspern. Jeder, der während der „Pandemie“ nicht willentlich weggesehen hat, hat beobachten können, wie die Polizei bei den Coronademonstrationen blindwütig auf unbewaffnete friedliche Menschen eingeprügelt hat, wie sie Frauen und Rentner auf den Boden geworfen und zusammengeschlagen und friedliche Menschen im Winter mit Wasserwerfern beschossen hat. Die gleiche Polizei ist bekannt dafür, bei ausländischen Kriminellen den Schwanz einzuziehen; im Göttinger Fall nennt man das beschönigend „schlichten“. Das soll mein „Freund und Helfer“ sein? Nun, Pech für mich, ich bin kein ausländischer Gangster sondern verhaßter Angehöriger der „Köterrasse“…

Die BRD hat die Systematik einer Mafia, die mit Terror und Gewalt ihr Gebiet ausbeutet. Polizisten, in einem Nicht-Staat keine Beamten sondern lediglich „Bedienstete“ (Dienstausweis!), dienen in diesem mafiotischen System als die Büttel, die das Volk in Schach halten, damit die neofeudale parasitäre Elite ungestört den Rahm abschöpfen, also den Fleiß der hart arbeitenden Menschen für sich mißbrauchen kann. Von einer öffentlichen Daseinsvorsorge ist in diesem durchprivatisierten Staatsfragment nichts mehr zu sehen, und mit Friedrich Merz an der Spitze des Mobs geht es im Turbo an die Schleifung der letzten Reste des einstmals weltweit vorbildlichen deutschen Sozialsystems, werden Versicherungsansprüche von Millionen Menschen gestohlen und die so Geschädigten auch noch mit Steuererhöhungen und sensationellen Verschuldungen weiter enteignet, während der Kanzler sie öffentlich verhöhnt. Am Ende lockt dann der Heldentod an der „NATO Ostflanke“. Dankeschön.

Als Beispiel möchte ich die desaströsen Zustände im Bereich der öffentlichen Verkehrsinfrastruktur anführen, die beweisen, daß zweckgebundene Steuern ganz offensichtlich zweckentfremdet werden, und es ist gewiß nur ein dummer Zufall, daß keiner der hochbezahlten Edelfedern der BRD-Journaille, jene Preßtituierten des Systems, die Frage stellt, wohin die ganzen Jahre eben jene für den Erhalt und Ausbau des Straßennetzes erhobenen Steuern denn gegangen sind, wenn, wie ersichtlich, nicht in den Erhalt und Ausbau eben jener Straßen. Millionen Schlaglöcher, marode Brücken, gammelige Unterführungen sprechen eine deutliche Sprache. Und falls dann einmal im öffentlichen Auftrage gebaut wird, dauert das Unterfangen viele Jahre länger als geplant und kostet am Ende ein Vielfaches des projektierten Preises – Elbphilharmonie, Stuttgart 21, BER lassen grüßen! Das ist natürlich ganz normal in einem so wunderbaren souveränen Rechtsstaat wie dem „besten Deutschland“ seit Erfindung des Berufspolitikers.

Düster sieht es auch in allen anderen Bereichen der öffentlichen Daseinsvorsorge aus, was beweist, daß der Staat also nicht nur ein miserabler Investor ist, sondern ganz offenkundig ein Dieb.

Und weil er unersättlich ist, immer mehr beansprucht, immer mehr regeln, bestimmen, kontrollieren will, immer mehr Macht an sich reißt, die Heerscharen seiner vom Volk gemästeten unproduktiven Bediensteten immer weiter anschwillt, wird dieser Staat zum Moloch (Der Kleine Pauly, Lexikon der Antike, Band 3, München 1979, S. 1399; ein Dämon, dem Kinder geopfert werden, um ihn zu besänftigen).

Der Moloch BRD schafft sich mit der fortdauernden Massenmigration sowie der am Fließband erfolgenden Masseneinbürgerung immer neuer Heerscharen fremdländischer Zivilinvasoren und Okkupanten ein neues Staatsvolk. Gemästet mit Sozialleistungen auf Premiumniveau, erwirtschaftet vom verhaßten deutschen Pöbel, werden diese Neubürger dankbare Abhängige sein, die auch mangels Kenntnis der Grundlagen die BRD gar nicht hinterfragen. Diese Neuen Deutschen (Schutzmarke BRD) wissen jetzt schon, daß die „Köterrasse“ vogelfrei ist. Ereignisse wie in Göttingen, Ergebnis der Politik der BRD-Systemparteien im Auftrag ihrer Herren aus Übersee, sind Begleitmusik im Abschiedskonzert eines der leistungsfähigsten Völker der Weltgeschichte, dessen derzeitig aktive Generation das Überleben und die Weitergabe des Erbes der Ahnen der eigenen Feigheit und Bequemlichkeit zu opfern bereit zu sein scheint.

Die treuen BRD-Bürger, die sich fälschlich „Deutsche“ nennen, kleben am Moloch BRD wie die Fliegen am Lein. Im Unterschied zu den Fliegen jedoch bezahlen sie dafür, daß die Falle regelmäßig neu geleimt wird. Ihrer Illusion eines Staates opfern sie sich selbst sowie die Freiheit und das Wohlergehen ihrer Kinder.

Dieses Sklavenverhalten der Mehrheit ist die Ursache dafür, daß wir in Deutschland seit 1945 nicht mehr frei sind. Ohne Zustimmung der Massen wäre die BRD das, was jeder Staat letztlich ist: eine Fiktion. Diese Sklavenseelen brauchen ihren Staat, weil der es ihnen jeden Tag sagt. Denn das ist die propagandistische Basis seiner Existenz.

Stefan H. Heuer, M.A.

geb. 1964, Historiker, hat als Dozent in der Erwachsenenbildung sowie in der Personalentwicklung u.a. eines international tätigen US-Unternehmens gearbeitet.

Erstveröffentlichung hier: https://stefanhheuer.substack.com/p/zustande-wie-in-gottingen