Stefan H. Heuer: “17.500 Menschen müssen raus” (4. Oktober 2026)

Was eine Zahl über Kriegsfolgen aussagt

Was ist ein auf  Auslöschung eines Kulturvolkes ausgerichteter Krieg? Nun, zum Beispiel die Kriegsführung der alliierten Mächte Großbritannien und USA, die in dem von ihnen provozierten Zweiten Weltkrieg gezielt Maßnahmen zur Ermordung der deutschen Zivilbevölkerung (vulgo: Völkermord) unternommen haben.

Das Mittel der Wahl der Angloamerikaner war die gezielte Vernichtung ziviler Wohnviertel in den Städten, für die zuerst Spreng- und danach Phopshor-Brandbomben abgeworfen wurden, sowie die gezielte Vernichtung für zum Überleben notwendige Infrastruktur (Brücken, Krankenhäuser, Strom- und Wasserversorgung usw.). Dazu gehörte auch die Auslöschung der Zeugnisse der diesem Volk zugehörigen Hochkultur (Vernichtung historischer Bauten und Artefakte ohne jede Relevanz für das Kriegsgeschehen).

Wer einen Eindruck davon bekommen möchte, wie effektiv die alliierten Feinde des deutschen Volkes, die heute von ihren installierten Vasallen (und deren Medien) in grotesker satanischer Verdrehung als “Befreier” gefeiert werden, diesen Vernichtungsplan materialisierten, mag sich dieses Video (Luftbildaufnahmen der USA-Armee, 1945) meiner Heimatstadt Hannover ansehen.

https://www.youtube.com/watch?v=ZIl5Q-3hT9s

1945, dank der vereinten Anstrengungen des Royal Air Force Bomber Command und der  U.S. Airforce, sah Hannover so aus:

Ein Blick von Hannovers Marktkirche auf die zerstörte Stadt nach den Bombenangriffen von 1943. Links die Kreuzkirche in der Altstadt und rechts die Schmiedestraße. Im Hintergrund rechts das so genannte Anzeigerhochhaus am Steintor (Archivfoto). Im April 1945 waren in Hannover fast 80 Prozent der öffentlichen Gebäude, 60 Prozent der Industriebetriebe und ebenso viele Wohnhäuser schwer beschädigt oder völlig zerstört. Fast 7000 Menschen hatten bei den rund 125 Luftangriffen derAlliierten ihr Leben verloren, Hunderttausende waren obdachlos geworden oder geflohen. Foto: Historisches Museum Hannover dpa/lni (zu lni-SERIE zum Ende des Zweiten Weltkrieges: „«Wanderung durchs Inferno» – Hannover nach dem Ende des Krieges“ vom 14.04.2005) nur s/w +++(c) dpa – Report+++ |

Most german cities looked like Hannover.

Nach Angaben des US Strategic Bombing Survey  (https://www.archives.gov/research/guide-fed-records/groups/243.html) ist Hannover ca. 120 Mal bombardiert worden. Dabei sind schließlich ca. 90 Prozent der Gebäude der Stadt zerstört worden. Im verheerenden Angriff vom 9. Oktober 1943 ist die Familie meines Vaters – meine Großmutter und ihre drei Kinder -, obdach- und mittellos gemacht worden, als zuerst eine Sprengbombe und danach Phosphor-Brandbomben das Haus zertrümmert und entzündet hatten. Weder meine Großmutter noch ihre drei minderjährigen Kinder hatten jemals ein militärisch bedeutsames Ziel dargestellt.

“261.000 Bomben fallen auf die Stadt herunter, 1.245 Menschen sterben. Zurück bleibt ein Trümmerfeld. Es ist bereits der 428. Fliegeralarm in der Leinestadt seit Kriegsbeginn. Nach einer Stunde kehrt wieder Ruhe ein, und die Menschen gehen an diesem warmen und sonnigen Herbsttag ihren Geschäften nach. Zu dieser Zeit ahnen die Bewohner der Stadt noch nicht, dass ihnen in dieser Freitagnacht die schwersten Angriffe der alliierten Bomber bevorstehen. Beim diesem Angriff auf Hannover wurden nachts zwischen 01:05 und 01:45 Uhr von 540 Flugzeugen der Royal Air Force 1.660 Tonnen (258.000 Brand- und 3.000 Sprengbomben) abgeworfen und das Stadtzentrum sowie die Südstadt zu großen Teilen zerstört. 1.245 Menschen starben, 250.000 wurden obdachlos. Der Zugverkehr über den Hauptbahnhof konnte erst nach vier Tagen über ein Gleis wieder aufgenommen werden.” (https://www.hannover-entdecken.de/schwerste-bombennacht-im-ii-weltkrieg/ )

Wer sich mit der Geschichte des Völkermords der angloamerikanischen Luftterroristen gegen das deutsche Volk beschäftigen möchte, dem lege ich das Buch “Der Brand” des Historikers Jörg Friedrich ans Herz.

https://archive.org/details/derbranddeutschl00frie

Die Vernichtungspläne der Alliierten, die schließlich im sog. Jalta-Potsdam-Regime ihren Ausdruck gefunden haben, kann man in einer schmalen Broschüre nachlesen, deren Autor als Dank dafür von den Sowjets 1946 ermordet worden ist: https://derschelm.com/goitsch-heinrich-niemals.html

Nun könnte ein braver BRDler, dem die Erinnerung an die Mordbrennerei seiner “Befreier” unangenehm ist, abwehrend einwenden, das sei lange her, nach 81 Jahren solle man doch die Geschichte ruhen lassen. Interessanterweise sind solche Leute bei einem anderem Thema genau der gegenteiligen Ansicht, aber lassen wir das mal beiseite…

Diesen braven BRDler (und alle, die es interessiert) möchte ich auf den heutigen Bericht seines BRD-Mediums “NDR” (Norddeutscher Rundfunk) hinweisen, in dem von “Evakuierung” eines hannoverschen Stadtteils berichtet wird. Was war nun geschehen? Bei Erdarbeiten sind Bauarbeiter auf zwei zylindrische Metallkörper gestoßen, die unter Umständen Blindgänger – also Sprengbomben – aus dem Zweiten Weltkrieg sein könnten.

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/bomben-verdacht-in-hannover-evakuierung-in-misburg-laeuft,evakuierung-118.html

Aus meiner Jugend erinnere ich mich lebhaft daran, wie oft solche Bombenfunde in Hannover für Evakuierungen und Ausrücken der Kampfmittelbeseitiger gesorgt hatten – und sogar heute, 81 Jahre nach dem Ende der Kampfhandlungen (und deren Überführung in einen seitdem geltenden Waffenstillstand ohne Friedensvertrag), wo man doch die Geschichte endlich ruhen lassen soll, sorgen Funde für solche – für die betroffenen Menschen ängstigende – Umstände. Nebenbei bemerkt sei gerade den braven BRDlern, die ihnen mißliebige Tatsachen gern ignorieren, gesagt, daß auch heute noch tapfere Menschen ihr Leben riskieren, um genau diese Bomben der angeblichen “Befreier” unschädlich zu machen und das Leben ihrer Mitmenschen zu bewahren. https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/15-Jahre-nach-toedlichem-Bombenunglueck-Gefahr-besteht-weiterhin,bomben210.html

Und vielleicht führen solche Nachrichten wie die von heute, eingebettet in ein Bewußtsein der historischen Tatsachen, doch den einen oder anderen braven Mitläufer dazu, die Kriegspläne seiner Regierung gegen die benachbarte Atommacht Rußland (https://www.focus.de/politik/deutschland/deutschland-ruestet-sich-fuer-einen-moeglichen-krieg-mit-russland-geheimplan-deckt-gefaehrliche-schwachstellen-auf_18299ec0-dd5f-4652-9517-db2adc11d070.html) nicht mehr ganz so unkritisch hinzunehmen…