Arabi Souri: Das Kreuz soll fallen: Israel, die NATO und Al-Qaida führen Krieg gegen die Kirchen der Levante (28. Juli 2025)

Das Christentum steht unter Beschuß: Es ist soll an den Orten des Wirkens Jesu Christi im Nahen Osten ausgelöscht werden. Zu diesem Zweck zieht Israel, der Nutznießer, mit seinen Lakaien sowie den angeblich muslimischen Terroristen von Al-Qaeda an einem Strang. Gleiches geschieht in der Ukraine, wo der Angriff des Selenski-Regimes sich auf die noch nicht durch die ‚westlichen Werte‘ korrumpierte Orthodoxie richtet. Harte Profitinteressen stehen Pate für Verbrechen.

Es ist kein Zufall, daß Israel und seine Stellvertreter – die USA, Al-Qaida, ISIS, die NATO, die Nazis in der Ukraine und der türkische Wahnsinnige Erdogan – ihre Kräfte gebündelt haben, um das Christentum in seiner Wiege, der Levante, zu zerstören. Religionskriege dauern länger, sind blutiger, verbrauchen mehr Waffen und erschöpfen die Nationen, die sich für diese Kriege verschulden.

Wer leiht üblicherweise beiden Konfliktparteien vor, während und nach den Konflikten Geld für den Wiederaufbau?

Wo ist der beste Ort, um das Christentum zu zerstören? Sicherlich nicht an Orten, an denen es bereits korrumpiert ist. Besser ist es, dies dort zu tun, wo die Religion noch an ihren Grundwerten festhält, d.h. in der Levante, und bis zu einem gewissen Grad in der orthodoxen Kirche.

Im Oktober 2023 bombardierte Israel die älteste Kirche in Gaza. Da es nur eine zaghafte Verurteilung gab, wiederholte es dieses Vorgehen, bis es letzte Woche die letzte Kirche in Gaza bombardierte.

Genau wie damals, als die Israelis das erste Krankenhaus bombardierten, gaben sie zunächst der Hamas die Schuld dafür und gaben dann zu, daß sie es versehentlich bombardiert haben. Sie haben sich nie entschuldigt und wurden aufgefordert, selbst Ermittlungen durchzuführen. Sie wiederholten immer wieder dasselbe Kriegsverbrechen, bis es in Gaza keine ordnungsgemäß funktionierende medizinische Einrichtung mehr gab, ganz zu schweigen von der Ermordung der Sanitäter und dem Skandal um die elf Krankenwagen, die mitsamt ihrer Besatzung begraben wurden, als sie zu einem Einsatzort eilten, der von Israel bombardiert worden war. Das darf niemals vergessen werden.

Während des 13,5 Jahre andauernden, von den USA angeführten Terrorkriegs gegen Syrien wurden Tausende von Kirchen, Moscheen und sogar Synagogen, die Hunderte, wenn nicht Tausende von Jahren voller Invasionen, Konflikte und Naturkatastrophen überstanden hatten, von den von den USA unterstützten, NATO-geführten Terroristen der Al-Qaida und ihrer ISIS-Ableger sowie deren Verbündeten im ganzen Land angegriffen. Christen sind eine der Minderheiten, die sie aus der Region vertreiben wollen, um sie in den degenerierten westlichen Gesellschaften aufzulösen.

Als eine christliche Delegation aus Syrien sich beim damaligen französischen nichtchristlichen Präsidenten Sarkozy über ihre Notlage in der Region beschwerte, fragte der französische Staatschef, dessen Nation maßgeblich an der Finanzierung, Bewaffnung, Ausbildung, Führung von Al-Qaida und ISIS sowie der politischen Vertuschung deren Verbrechen in Syrien beteiligt war, nach der Bevölkerung der Christen in der Levante und sagte dann der christlichen Delegation, sie könnten alle nach Frankreich auswandern.

Vor zwei Tagen jährte sich der Bombenanschlag auf die Kirche der Heiligen Sophia in der Stadt Suqaylabiyah in Hama, Zentralsyrien, durch die Gruppe, deren Anführer sich nun mit dem Segen der NATO als Präsident Syriens bezeichnet.

Haben Sie in den Nachrichten gelesen, wie der Nazi Zelensky mit Hilfe seines Kumpels und Freundes, des russischen Präsidenten Putin, eine Spaltung in der orthodoxen Kirche herbeigeführt und sie in zwei Teile geteilt hat, wobei der ursprüngliche Teil verfolgt wird und ein „modernisierter“ Teil mit „westlichen Werten“ in seiner DNA entstanden ist? Und das geschah, nachdem der türkische Verrückte Erdogan erneut die Kirche der Heiligen Sophia (Hagia Sophia) in Konstantinopel (Istanbul) einvernahmt und in ein „Museum” verwandelt hatte.

Am Sonntag, dem 22. Juni 2025, also vor gerade einmal einem Monat, verübten Terroristen der Al-Qaida-Gruppe HTS unter dem Kommando des selbsternannten Präsidenten Syriens, einem ehemaligen Stellvertreter des Kommandanten des IS, einen Selbstmordanschlag und einen Brandanschlag auf die griechisch-orthodoxe Mar-Elias-Kirche im Damaszener Vorort Dweila, bei dem mehr als 80 Gläubige ums Leben kamen. Als Verurteilung dieses abscheulichen Anschlags lobte US-Präsident Donald Trump den Anführer von Al-Qaida HTS in Damaskus und befahl die Aufhebung der Sanktionen gegen dessen Regime.

In der Politik gibt es keine Zufälle. Dies gilt insbesondere dann, wenn diese Zufälle so häufig auftreten, daß sie ein Muster bilden. Die gezielten Angriffe auf Kirchen und Christen in der Region sind so systematisch, daß sie selbst Blinden die Augen öffnen und die Gräber der Toten erschüttern würden – es sei denn, die Sehenden wollen es nicht sehen.

Arabi Souri ist Syrer und betreibt die Netzseite Syria News (www.syrianews.cc).

Der Originalbeitrag in Englisch ist hier zu finden:
https://syrian.substack.com/p/israel-nato-and-al-qaeda-war-on-churches?publication_id=1246555&post_id=169425651&isFreemail=true&r=58nfzn&triedRedirect=true&utm_source=substack&utm_medium=email

Übersetzung mit freundlicher Erlaubnis des Autors durch Stefan H. Heuer, M.A.