Stefan H. Heuer: „9/11“ – oder: Unsere bewußt verdorbene Welt (11. September 2025)


An einem 11. September darf man an den grotesken Zustand der Welt erinnern, in der zu leben wir uns eingerichtet haben.

In seinem Beitrag “A world defiled“ („Eine verdorbene Welt“) beschreibt Paul Cudenec, daß diese Welt eine Matrix ist, die bewußt die Schöpfung zerstört und dem Menschen keinen Raum mehr bietet, an dem er das Ursprüngliche, Reine, Göttliche erfahren kann. Als Ursache macht der Autor den „Industrialismus“ aus:

Tatsächlich bin ich in meinem Leben immer wieder mit diesem Phänomen konfrontiert worden – ich wollte mich in der göttlichen Schönheit der lebendigen Welt verlieren, nur um festzustellen, daß sie durch Straßen, Eisenbahnlinien, Strommasten, Supermärkte, Industrieanlagen oder Wohnsiedlungen verschandelt worden ist.

Der Himmel wird Tag und Nacht durch Kondensstreifen von Flugzeugen verunstaltet, und selbst die Betrachtung der Sterne wird durch den endlosen Strom von Satelliten ruiniert – eine weitere Erinnerung daran, daß um uns herum ein globales digitales Gefängnis errichtet wird.“

Bestimmt schließt er:

Und ich weiß aus tiefstem Herzen, daß der Industrialismus nichts weniger als das Voranschreiten des lebenszerstörenden Bösen darstellt.“

(https://paulcudenec.substack.com/p/a-world-defiled?publication_id=1181838&post_id=172800839&isFreemail=true&r=58nfzn&triedRedirect=true&utm_source=substack&utm_medium=email)

Aus eigener Erfahrung gebe ich dem Autor in seiner Zustandsbeschreibung Recht. Ich stimme ihm zu, daß diese Welt in ihrer vom Eingriff des Menschen bestimmten materiellen Oberfläche übelst verbraucht, vernutzt, verschandelt worden ist. Und ich stimme ihm zu, daß dieser Prozeß etwas hinter dem geschilderten Prozeß liegendes, abgrundtief Böses offenbart.

Nun haben Menschen seit allen Zeiten ihre Umwelt geprägt. Allerdings ist den Handlungsweisen (sowie den sie begründenden, zutiefst materialistischen Ideologien) der heute Herrschenden, der von ihnen als Marionetten eingesetzten Politiker, Medien und Multiplikatoren wie der gelenkten Massen ein nachgerade schreiender Haß auf alles Natürliche, Organische, Unberührte eigen, den nur jene immer zu verleugnen sich befleißigen, die dafür einen eindeutigen Grund haben.

Der grenzenlose Vernichtungswille dieses Hasses tobt in unseren schönen Landen, überall wo Wälder, also natürliche Habitate für Fauna und Flora, die zudem als CO2-Speicher und Sauerstoffproduzenten unersetzlich für das Leben auf der Erde sind, brutal abgeholzt werden, um Platz für nutzlose, giftige und nicht wiederverwertbare Riesenrotoren zu schaffen, die in der vom Steuerzahler alimentierten Laufzeit Milliarden von Vögeln, Fledermäusen und Insekten töten und zudem durch die Verhinderung von Wolkenbildung zu Trockenheit, Ernteausfällen, Bodenverarmung führen werden. Naturzerstörung zugunsten einer abgefeimten Lüge.

Seit der sogenannten „Aufklärung“ wird Gott für tot erklärt und der Mensch allein sich selbst unterstellt. Nach dem Beschneiden bzw. Wegräumen der Feudalmonarchien in England und Frankreich und der Einrichtung des freimaurerischen Workshops namens USA begann das goldene Zeitalter der sogenannten Innovationen und der Industrialisierung, wie man uns heute erklärt, mit der Durchsetzung der Elektrizität am Ende dieses so innovativen Jahrhunderts der Industrialisierung.

Passenderweise hatte zur Zeit der geplanten Einsetzung dieser mechanistischen Welterklärung ein gewisser Herr Darwin genug Taschengeld gespart, um ein Schiff samt Besatzung zu mieten und auf eine weit von England entfernte Insel zu reisen, um sein Hirngespinst von der Entstehung der Arten anhand einer endemischen Fauna und Flora darzulegen. Diese Theorie war sehr nützlich für gewisse Kreise, die die Entgöttlichung der Welt für ihre eigene Agenda vorantreiben mußten. Und so wurde es Herrn Darwin ermöglicht, seine Theorie durch die Manipulationsmaschinen Presse, Schule, Universität zu verbreiten. Er nannte diese Theorie „Evolution“. Nach ihr konnte aus einem Fisch ein Mensch werden. Und so evolutioniert es jeden Tag fleißig weiter, während weder die Primaten noch die Menschen sich weiterentwickeln.

Währenddessen beschloß ein gewisser Herr Marx zu verkünden, daß nicht das leistungslose, durch Zinswucher erzeugte Leihkapital der (rein zufällig mehrheitlich jüdischen) Hochfinanz, sondern ausgerechnet das durch Wertschöpfung erarbeitete und für Innovationen wie nötige Firmenkapital die Wurzel allen Übels sei.

Die Lehren der Auftragsschreiber der „Aufklärung“ sowie die ihrer Kinder, des politischen Liberalismus und des Marxismus, trennen den Menschen von Gott, von der Natur, von sich selbst und machen ihn zu einem Atömchen im Strudel des Zufälligen.

Die Liberalisten predigten die reine Freiheit: Dieser allein auf sich gestellte, vereinzelte Mensch, befreit von allen Bindungen, kann, darf, soll fortan alleine seinen eigenen Interessen und Neigungen folgen. Und die ganz Verwegenen (oder Naiven, oder Dreisten) ihrer Zunft schrieben diesem Dschungel sogar zu, daß aus der Befriedigung der egoistischen Triebe des bindungs- wie verantwortungslosen Ichs ein für Alle nützlicher Zustand geschaffen werden würde. Selbige Geistesakrobaten behaupten bis heute, eine quasi unsichtbare Hand schüfe in einem angeblich vorhandenen freien Markt der angeblichen Chancengleichheit von Anbieter und Nachfrager wundersam Zustände der Gerechtigkeit. Es soll keiner behaupten, unsere geschätzten Liberalisten und Libertären hätten keine Neigung zur Spiritualität – bloß zu welcher, das ist wohl die Frage.

Auf der anderen Seite der Medaille peitscht der Marxismus die durch Industrialisierung entstandenen Arbeiterheere in den Haß gegen die Unternehmer, damit sie nicht auf die Idee kommen, daß ganz andere Figuren als ein Krupp, ein Diesel, ein Bosch, ein Siemens (oder zehntausende fleißiger kleiner Krupps, Diesels, Boschs, Siemens‘) ihr Problem sind. Kritik an dem zerstörerischen Treiben der Hochfinanz gilt diesen Arbeiterführern hingegen als „antisemitische Verschwörungstheorie“. Ein Schelm, dem dabei etwas schwant…

Daß man diese offenkundig gestörten (um nicht andere Motive zu unterstellen) Wesen nicht Zeit ihres Lebens in eine liebevoll sie umsorgende Anstalt versetzt hatte, sondern ihrem Treiben freien Lauf ließ und ihnen freimütig ermöglichte, ihre giftigen, zerstörenden Ausflüsse in die Gesellschaft zu implantieren, beweist wiederum den bereits im 19. Jahrhundert abgeschlossenen Geistesverfall sowie die etablierte Herrschaft der diese Agenda treibenden Kreise:

Der kommunistische Marxismus und der kapitalistische Liberalismus werden beide von denselben Kräften gelenkt und verfolgen dasselbe Ziel: die Zerstörung aller Traditionen, die auf Blut und Boden beruhen.“ (Miguel Serrano)

„Blut und Boden“ fußen selbst auf GOTT als Teil seiner Schöpfung. Man kann sie auch „Mensch und Erde“ nennen.

Dieser Geistesverfall ist das Produkt der vorangegangenen mutwilligen Entseelung des Menschen seit der Aufklärung, deren Meisterprüfung die blutigen Putsche in England (1642-1649), Frankreich (1789) und Rußland (1917) sowie in Deutschland und Österreich (1806–1807, 1918/18) gewesen sind. Dies sollte jedem verständig sein, oder werden, der bereit ist, die heutige Situation ohne Scheu oder Vorurteil und mit Neugier zu betrachten.

Dazu kann man an jedem Tag einer beliebigen Woche des Jahres in die Zeitungen blicken, oder ins TV, dazu kann man die Schlagzeilen des Tages lesen (mehr als das sollte man gar nicht von diesem toxischen Dreck zur Kenntnis nehmen), das Verhalten der einfachen Menschen auf der Straße untereinander, insbesondere im Straßenverkehr oder in Einkaufsgeschäften, beobachten.

Man möge in diesem Zusammenhang auch einmal über die Bedeutung des Wortes „Fortschritt“ nachdenken – jenes Begriffes, den – gar nicht erstaunlich! – sowohl die Goldene als auch die Rote Internationale stets im Munde führten und führen, auf ihre Fahnen und Plakate und Parteiprogramme drucken.

Für sie ist dieser „Fortschritt“ der Weg in eine Zukunft nach ihren Vorstellungen, einer rein materialistisch bestimmten Welt ohne Tradition, Bindung, Verpflichtung, Verantwortung, ohne Familie, Gemeinschaft, ohne Halt, ohne Verbindlichkeit, ohne menschliche Größe und den Weg zu ihr, ohne tatsächlichen Adel (aus Leistung), ohne Schönheit. Ihre Paradiese sind diesseitig. Um sie zu erschaffen, muß alles Alte rückstandslos zerstört werden – und damit alle Tradition, alles Bewährte, alles, was den Menschen vertraut ist und ihnen Sicherheit gibt.

In dem liberalistischen Paradies herrscht das Ego, im marxistischen erst die Partei und dann das Nichts, denn tatsächlich ist diese Ideologie, genau wie ihre goldene Schwester, nihilistisch.

Ist dieser „Fortschritt“ daher nicht tatsächlich ein Fort-Schreiten, ein Weggehen vom Göttlichen, Bewährten, organisch Gewachsenen? Und wohin führt dieser „Fortschritt“ den Menschen, wenn nicht in die Hölle der entgöttlichten und entseelten „Moderne“? Wir sollten daher treffender von „Zerstörung“ sprechen – aber das ließe sich nicht gut aus in den Shows der Meister der Verschleierung…

Diese Welt ist in ihrer beherrschenden Oberfläche (Matrix) böse, gemein und gottlos.

Man muß sich nur vergegenwärtigen, daß gerade ein Völkermord von den Du-Weißt-Schon-Wer gegen das autochtone Volk der Palästinenser in Palästina begangen wird. Dieser Völkermord wird durch die modernen Medien bis zu uns getragen, und die Satanskreaturen, die hierzulande die Regierung spielen dürfen, sagen, das sei kein Völkermord, das sei Selbstverteidigung der Du-Weißt-Schon-Wer, während das gemordete Volk nicht einmal das Recht zugesprochen bekommt, sich mit den primitiven hausgemachten Waffen gegen eine von uns hochgerüstete Militärmacht zu verteidigen, sondern pauschal als „Terroristen“ gebrandmarkt wird, vom Neugeborenen bis zum Greis. Uns wird mit den Mitteln der psychologischen Folter, nötigenfalls der Strafverfolgung durch die politisch gelenkte und korrupte Justiz, untersagt, diesen Völkermord auch so zu nennen. Wer hierzulande unerschrocken für das Lebensrecht des palästinensischen Volkes eintritt, wird von den ehrlosen Bütteln der Satanskreaturen weggeräumt und mit Justizmitteln fertiggemacht. Du-Weißt-Schon-Wer darf alles, Du hingegen darfst Steuern zahlen und das Maul halten – das ist die Botschaft. Diese Bösartigkeit, diese offen zelebrierte Oikophobie, diese Widerwärtigkeit der hier Regierung Spielenden, ihrer Medienhuren, der Kirchen und Gewerkschaften sowie irgendwelcher halbseidenen „Celebrities“, bringt die Massenmenschen aber nicht auf den Gedanken, daß diese Figuren mit ihnen nicht anders umspringen würden – und es in der Tat ja auch tun (Rentenklau, Verarmung, Vergiftung durch Chemtrails sowie von Nahrung und Trinkwasser, Verblödung und Erpressung durch Schulen und Unis, Manipulation und Verrohung durch die Medien, umfassende Überwachung, Sprech- und Denkverbote, Entrechtung durch politische Justiz, Pervertierung und Raub der Kinder, Ausleitung der Steuergelder an Du-Weißt-Schon-Wer, Vorbereitung der Massen zum letzten Dienst als Kanonenfutter für Du-Weißt-Schon-Wer).

Und die seit 2001 inszenierten Kriege der USA und ihrer Pudel gegen mehrere souveräne Nationen, die Millionen Menschen umgebracht und viele weitere Millionen ins Elend gestürzt haben – alles aufgrund einer einzigen Lüge! – wollen wir des Datums eingedenk erwähnen.

Ich frage: Geht es noch schlimmer?

Ein Blick in die Geschichtsbücher lehrt: es geht auf diesem Wege immer noch schlimmer, siehe Rußland nach 1917. Und auch dieses mit dem Blut von Millionen geschriebene Kapitel der Geschichte wurde von den Du-Weißt-Schon-Wer geschrieben. Die Fortschreibung mag man sich vorstellen, sofern man will.

Zurück zu Paul Cudenec und dem von ihm empfundenen Verlust des Göttlichen in der verdorbenen Welt. Verdorben ist diese Oberfläche allein durch Menschenwerk.

GOTT wohnt in der Natur, von der sich diese Kreaturen wie die ihnen folgenden Massenmenschen entfremdet haben, oder entfremdet worden sind, und nun meinen, ihr wertloses Plastikleben sei normal.

Und GOTT wohnt auch in jenen wenigen Übriggebliebenen, die fühlen, daß sie in dieser Zeit falsch sind, die sich nach einem Ort sehen, wo sie Gleichklang und Verständnis erleben, diesen aber nie unter den Massenmenschen finden werden.

Diese Übriggebliebenen haben sich längst innerlich aus der Massengesellschaft der satanischen Bösartigkeit entfernt. Dieser Prozeß ist für sie unumkehrbar, zum Ärger der Massenmenschen, für die die Übriggebliebenen der Spiegel sind, in dem die Massenmenschen beim Anblick ihrer selbst ihre Widerwärtigkeit erkennen müssen.

Die Übriggebliebenen leben das richtige Leben im falschen Jetzt. Sie sind Träger und Bewahrer der Kultur und des Schöpfungsprinzips.

Sie sind die Übermenschen. Oder… vielleicht auch lediglich die einzigen Menschen.

Stefan H. Heuer, M.A.

Historiker, geboren 1964, hat als Dozent in der Erwachsenenbildung sowie in der Personalentwicklung u.a. eines international tätigen VS-amerikanischen Dienstleistungsunternehmens gearbeitet.