Der schöne Traum von Putin und XI als Ritter einer gerechten Weltordnung im Kampf gegen das Böse Imperium ist zu Ende.

Am 11. März hat der UNO-Sicherheitsrat die fatale Resolution 2817 (2026) angenommen.
Der Pressemitteilung der UNO ist dazu zu entnehmen:
„Der Sicherheitsrat verabschiedet die Resolution 2817 (2026), in der er Irans ‚ungeheuerliche Angriffe‘ auf seine Nachbarn verurteilt, während die Gewalt im Nahen Osten rapide eskaliert“.
Der 15-köpfige Rat verabschiedete die Resolution 2817 (2026) (die als S/RES/2817(2026) veröffentlicht wird) mit 13 Ja-Stimmen, keiner Nein-Stimme und 2 Enthaltungen (China, Russische Föderation). Dies geschieht zu einem Zeitpunkt, da der Krieg, der am 28. Februar mit Luftangriffen Israels und der Vereinigten Staaten gegen den Iran begann, sich seiner zweiwöchigen Dauer nähert und sich auf fast ein Dutzend Länder in der ohnehin schon instabilen Region des Nahen Ostens ausgeweitet hat.“ (https://press.un.org/en/2026/sc16315.doc.htm)
Der Sicherheitsrat hat den von Bahrain eingebrachten Antrag mit 13 Zustimmungen bei zwei Enthaltungen angenommen. In der angenommenen Resolution (https://docs.un.org/en/s/res/2817(2026) ist zu lesen:
„Der Sicherheitsrat
- bekräftigt seine nachdrückliche Unterstützung für die territoriale Integrität, Souveränität und
politische Unabhängigkeit von Bahrain, Kuwait, Oman, Katar, Saudi-Arabien, den Vereinigten
Arabischen Emiraten und Jordanien; - verurteilt aufs Schärfste die ungeheuerlichen Angriffe der Islamischen
Republik Iran auf das Hoheitsgebiet von Bahrain, Kuwait, Oman, Katar, Saudi-
Arabien, der Vereinigten Arabischen Emirate und Jordaniens und stellt fest, daß solche Handlungen einen Verstoß gegen das Völkerrecht und eine ernsthafte Bedrohung für den internationalen Frieden und die internationale Sicherheit darstellen; - verurteilt ferner, daß Wohngebiete angegriffen wurden, daß zivile Objekte
ins Visier genommen wurden und daß die Angriffe zu zivilen Opfern und Schäden an
zivilen Gebäuden geführt haben; und bekundet seine Solidarität mit diesen Ländern und ihren Völkern; - fordert die sofortige Einstellung aller Angriffe der Islamischen Republik Iran gegen Bahrain, Kuwait, Oman, Katar, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Jordanien;
- fordert, daß die Islamische Republik Iran unverzüglich und bedingungslos jegliche Provokationen oder Drohungen gegen Nachbarstaaten einstellt, einschließlich des Einsatzes von Stellvertretern;
- fordert die Islamische Republik Iran auf, ihren Verpflichtungen nach dem Völkerrecht, einschließlich des humanitären Völkerrechts, insbesondere hinsichtlich des Schutzes von Zivilisten und zivilen Objekten in bewaffneten Konflikten, in vollem Umfang nachzukommen;
- bekräftigt, daß die Ausübung der Rechte und Freiheiten der Schifffahrt durch Handels-
und Geschäftsschiffe im Einklang mit dem Völkerrecht zu achten ist, insbesondere entlang kritischer Seewege, und nimmt das Recht der Mitgliedstaaten zur Kenntnis, im Einklang mit dem Völkerrecht ihre Schiffe gegen Angriffe und Provokationen zu verteidigen, einschließlich solcher, die die Rechte und Freiheiten der Schifffahrt untergraben; - verurteilt jegliche Handlungen oder Drohungen der Islamischen Republik Iran, die darauf abzielen, die internationale Schifffahrt durch die Straße von Hormus zu sperren, zu behindern oder auf andere Weise zu stören oder die maritime Sicherheit in der Meerenge von Bab al-Mandab zu gefährden; bekräftigt, daß jeder Versuch, die rechtmäßige Durchfahrt oder die Freiheit der Schifffahrt in diesen internationalen Wasserstraßen zu behindern, eine ernsthafte Bedrohung für den internationalen Frieden und die internationale Sicherheit darstellt; und fordert den Iran auf, unverzüglich von jeglichen Handlungen oder Drohungen im Einklang mit dem Völkerrecht Abstand zu nehmen;
- beschließt, sich weiterhin aktiv mit dieser Angelegenheit zu befassen.“
Unbestreitbar hat der Iran, in Reaktion auf den völkerrechtswidrigen Angriff Israels und der USA, Einrichtungen der USA-Militärmaschinerie in den arabischen Nachbarländern, Militärinstallationen und wohl auch zivile Objekte in den arabischen Golfanrainerstaaten angegriffen. Der Iran reklamiert für sich das aus Artikel 51 UNO Charta (https://legal.un.org/repertory/art51.shtml) abgeleitete Recht auf Selbstverteidigung. In den betroffenen arabischen Ländern befinden sich US-Militäreinrichtungen, die zum einen für Angriffe gegen den Iran genutzt werden, wie die US Marine in Bahrain, oder aber iranische Selbstverteidigungsbemühungen gegenüber Israel vereiteln können, wie die gestaffelten Radar- und Luftverteidigungsanlagen der USA und Großbritanniens. Diese hat der Iran, mit Verweis auf sein Selbstverteidigungsrecht, auch angegriffen. Die arabischen Despotien am Persischen [sic!] Golf, die seit Jahrzehnten US-Basen auf ihrem Boden dulden und sich mutwillig der US-Hegemonie unterstellt haben, sind daher grundsätzlich legitime Kriegsziele. Ob das Beschießen von Hotels völkerrechtlich gedeckt und darüber hinaus militärisch sinnvoll ist, mag an andrer Stelle debattiert werden.
Der angeblich iranische Angriff auf Oman, ein Land, mit dem Teheran enge Beziehungen pflegt, fällt in diesem Zusammenhang aus dem Raster, und es gibt außer mir auch andere, die diesen (und evtl. auch andere) Angriffe als israelische Operationen interpretieren (vgl.: https://www.mintpressnews.com/iranian-official-claims-israel-used-arab-contractor-in-alleged-oman-false-flag-operation/290723/?ct=t(EMAIL_CAMPAIGN_1_19_2026_12_34_COPY_01)&mc_cid=d9afa2440c&mc_eid=0a61338a17). Israel hat ein veritables Interesse daran, die Araber gegen den Iran zu hetzen.
Ich sage nicht: das wird passieren. Ich sage nur, im Krieg wird Täuschung zur Methode.
Was bedeutet dies für die Iran-Resolution?
Resolutionsanträge werden von den Mitgliedern gestellt. Den Wahrheitsgehalt, oder den Grad an verzerrenden Propagandalügen, gestaltet der Einbringer der Resolution. Das bedeutet, Resolutionen können eine Situation gänzlich neutral und basierend auf Tatsachen darstellen, oder auch das Blaue vom Himmel herunterlügen. An der Gesamtheit der Mitglieder des Sicherheitsrates ist es dann, die Wahrheit oder die Lüge, die sich in der eingebrachten Resolution darstellen, anzunehmen oder zu verwerfen.
Mithin sind Resolutionen ein Mittel wie auch ein Ergebnis der Diplomatie der Mitglieder des UNO-Sicherheitsrates. Diplomatie ist interessengeleitet.
Das Interesse Bahrains und seiner Unterstützer für diese Resolution dürfte angesichts ihrer Wortwahl eindeutig sein.
Resolutionen des Sicherheitsrates sind völkerrechtlich bindend und können mit Sanktionen bis hin zu Kriegshandlungen durchgesetzt werden. Das brutale Sanktionsregime des Sicherheitsrates hat unter anderem der Irak schmerzlich zu spüren bekommen, während Israel vor Sanktionen durch das Veto der USA effektiv geschützt wird.
Bringt ein Mitglied, oder mehrere, einen Resolutionsantrag in den Sicherheitsrat ein, können alle Mitglieder den Antrag bestätigen, indem sie zustimmen oder sich enthalten. Jedes ständige Mitglied, also die Volksrepublik China, die Russische Föderation, die USA, Großbritannien und Frankreich, können die Annahme eines Resolutionsantrages durch Veto verhindern – wobei eine Vetostimme dazu ausreicht.
Nun möchte man annehmen, daß eine derartig einseitige Resolution wie die zitierte gegen den Iran auf Widerstand stoßen muß, zumal die tatsächlichen Gründe für die Kriegssituation gänzlich ausgespart worden sind. Im Gegenteil wird dem Iran eine Hauptschuld für die eskalierende Situation unterstellt, die von den wahren Begebenheiten nicht bestätigt werden kann.
Zur Erinnerung: Während der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran begann Israel mit seinem unprovozierten Angriffskrieg gegen die Islamische Republik Iran, der sich Israels Pudel, die militärisch superiore USA, zügig anschloß. Bereits am ersten Tag haben Israel und die USA gezielt zivile Ziele angegriffen und Zivilisten gezielt ermordet; das prominenteste (aber leider nicht einzige) Beispiel ist jene Mädchenschule. Die Lügen der USA, der Iran hätte die Schule selbst angegriffen (Trump behauptete sogar, mit einer US Tomahawk-Rakete, die der Iran gar nicht besitzt!), müssen wir an dieser Stelle nicht näher beleuchten: Lüge, Täuschung und Hinterhalt sind seit ihrer Gründung die Merkmale dieser Plündernation. Und Israel mordet und plündert seit 78 Jahren ohnehin völlig ungestraft unter der Fürsorge jener UNO, die einst angeblich den Krieg hatte bannen wollen. Der Judenstaat bedürfte daher nicht einmal mehr der Propaganda, um seine illegitime Existenz wie sein kriminelles Handeln zu verschleiern.
Also, die Lügen und Verdrehungen des Westens bedürfen hier keiner weiteren Erwähnung, wohl aber das Verhalten Rußlands und Chinas.
Erinnern wir uns noch an Libyen?
Im Jahr 2011 wurde Libyen von einem von den USA, EU-Staaten (insbes. Frankreich) und arabischen Despotien inszenierten und unterstützten Terrorkrieg heimgesucht, welcher das syrische Szenario um wenige Monate vorweggenommen hat. Angeblich stand das Volk gegen den angeblichen Diktator Gaddafi auf, und angeblich – welch ein Zufall! – hatte es genau zu diesem Zeitpunkt jede Menge sandfarbener Toyota-Pickups mit aufmontierten schweren Maschinengewehren über den wackeren „Rebellen“ (NATO-Ausdrucksweise für ihre Proxy-Truppen von Al-Qaida) geregnet, so daß diese nun die libysche Armee angreifen konnten, wenn sie nicht damit beschäftigt gewesen waren, Zivilisten zu ermorden. Die NATO-Staaten erreichten die Annahme der Resolution 1973 (https://unscr.com/en/resolutions/1973/) im UNO-Sicherheitsrat, die militärischen Zwang gegen Libyen vorsah.
Zwischen der Resolution 2817 und der Resolution 1973 liegen 15 Jahre:
- Am 11. März 2026 haben Rußland und China durch ihre Enthaltungen (praktisch: Zustimmung!) zur Resolution 2817 Iran vor den Bus geworfen.
- Am 17. März 2011 haben Rußland und China durch ihre Enthaltungen (praktisch: Zustimmung!) zur Resolution 1973 das damals vom Imperium attackierte Libyen im Stich gelassen.
Die Resolution 1973 setzte eine Flugverbotszone über Libyen in Kraft, die es der libyschen Luftwaffe verunmöglichte, die territoriale Integrität Libyens und das libysche Volk gegen die NATO-Terroristen zu verteidigen. Die NATO bombte daraufhin völlig risikofrei zivile und ausnahmsweise auch militärische Infrastruktur, unterbrach das großartige Bewässerunsgssystem in der Wüste (https://www.wrmea.org/north-africa/natos-intervention-threatens-libyas-unique-man-made-river.html) und brachte Libyen Zerstörung und Tod.
Das Recht auf territoriale Souveränität, welches der US-Pudelstaat Bahrain in seinem Resolutionsentwurf heute für sich beansprucht, galt 2011 weder für Libyen wie danach für Syrien, Somalia, Libanon, Jemen, Venezuela und jetzt den Iran.
Ist das nicht interessant, wie angeblich gleiche Rechte mal gelten sollen und mal nicht, je nach Gusto des Welthegemons?
Nun möchte ich schon vorab jenen Putin-Groupies das Wort abschneiden, die – Auftrag: Beschwichtigung! – behaupten werden, die Resolution gegen Iran sei nicht mit der gegen Libyen zu vergleichen, weil die Gewaltanwendung wie gegen Libyen gar nicht beschlossen worden ist. Nun, liebe Kremllautsprecher, wartet einmal ab, was die Verschwörer noch aushecken werden, auch Libyen wurde nicht in einer Sicherheitsratssitzung geschlachtet. Der Punkt 9 der Resolution kündigt weitere Schritte an. Und notfalls sorgen die bekannten Experten für Täuschung durch eine False Flag Operation (wie in Bahrain?) für die nötigen Bilder und Argumentationshilfen.
Am 11. März wäre ein Veto für Rußland und China vollkommen ungefährlich gewesen. Beide haben es vorgezogen, durch Enthaltung die Resolution zu ermöglichen. Da Rußland und China schon jetzt ohne Not tatenlos zusehen, werden sie doch nicht ausgerechnet dann dem bösen Imperium in den Arm fallen, wenn die von gefälschten Bildern aufgepeitschte (oder anderweitig motivierte) „Weltgemeinschaft“ nach Blut schreien wird?
Gerade weil der Iran sich – nach bisherigem Stand der Informationen – völkerrechtlich korrekt und intelligent – gegen die US-israelische Mordaktion wehrt und seine Selbstverteidigungsmaßnahmen die Kriegskosten für die Aggressionsstaaten bereits jetzt in die Höhe treiben (vgl.: https://www.bloomberg.com/news/articles/2026-03-16/china-reins-in-fertilizer-exports-as-war-pushes-up-global-prices), wird der Druck auf die Terrorstaatenkoalition, den Krieg siegreich zu beenden, immer größer. Die Gefahr eines israelischen oder kombinierten US-israelischen Kernwaffeneinsatzes ist durch Rußlands und Chinas Abstimmungsverhalten nicht abgewendet worden, im Gegenteil.
Es bleibt festzustellen, daß Rußland und China den Iran im Stich gelassen haben. Das Signal an die Welt ist fatal. Das böse Imperium, in seinem blutberauschten Machtwahn außer Rand und Band, wird nicht durch ein Veto daran gehindert, die UNO als Fassade für seinen Krieg zu mißbrauchen. Rußland und China, die ständig für eine Stärkung der UNO plädieren, sind ihre Helfer – und beschädigen damit selbst die UNO.
Vor dem Hintergrund wird es Kuba sicher ungemein beruhigen, daß Moskau jetzt seine Unterstützung für Havanna im Abwehrkampf gegen Trumps Aggressionspläne zusichert (https://www.reuters.com/world/americas/russia-says-it-supports-cuba-after-trump-says-he-will-take-communist-republic-2026-03-17/)…
Rußland und China hätten die Resolution 2817 per Veto stoppen können. Genauso hätten sie 2011 Libyen vor der Zerstörung durch die NATO unter dem Mantel der UNO-Resolution bewahren können. In beiden Fällen haben Rußland und China es vorgezogen, sich durch Enthaltung aus der Affäre zu ziehen. Seit zweieinhalb Jahrzehnten sitzen der russische Bär und der chinesische Drache wie Spatzen auf dem Zaun und sehen den USA-Israel-NATO-Terrorzirkus vorbeiziehen. Unschuldig trillern sie ihr Liedchen zu dem abgeschmackten Schauspiel und tun hinterher so, als wenn nichts gewesen wäre.
Nun, liebe Russen, die US-Pläne für Euer Land sind schon bekannt: Zerschlagung, Aufteilung in 41 abhängige Klientelstaaten („Nordeurasien 2030“; siehe: https://www.freenationsrf.org/en) des bösen Imperiums sind beschlossene Sache.
Vielleicht wäre es ja an der Zeit, den Status des US-Wasserträgers an den Nagel zu hängen und die nationalen Interessen wirksam zu verteidigen. Denn Uncle Sam kommt auch zu Euch: über die Ukraine, über den Kaukasus und Zentralasien. Das fallende Imperium kann sich nicht leisten, Eure Bodenschätze nicht zu rauben.
Und Du, China? Möchtest Du am Ende ganz alleine dastehen?
Oder glaubt Ihr beide, durch Passivität und sogar Unterstützung, wie jetzt erneut in der UNO, den menschenfressenden, Länder vernichtenden Moloch besänftigen zu können? Dann wären Libyen, Syrien, Venezuela und Iran (perspektivisch Kuba) wohl so etwas wie Eure Opfergaben?
Ich bin ja nur ein ganz normaler alter Mann, aber ich denke, diese Rechnung wird nicht aufgehen.
Die Schicksale Rußlands und Chinas könnten den Menschen im globalen Süden genau wie im Westen egal sein, würden wir nicht ständig die lieblichen Schalmeienklänge der sogenannten Multipolarität aus deren Richtung vernehmen. Man suggeriert uns – insbesondere aus Moskau – ständig, Rußland und China seien entschlossene Vorkämpfer für das Ende der unipolaren Weltordnung, also der Pax Americana (die tatsächlich gar nicht amerikanisch sondern jüdisch ist). Allein, die Taten, die den schönen Worten folgen sollten, sprechen eine ganz andere Sprache, nämlich jene des Verzichts, des Verrats, der Teilnahmslosigkeit und der Trickserei.
Die Folgen werden wir alle zu tragen haben, nicht die Agenten der Kabale Putin und Xi.
Die Berliner Zeitung, einer der ganz wenigen verbleibenden Zeitungen der BRD, die Journalismus noch ernst nimmt, schreibt:
„Die Angreifer werden verschont. Das unterminiert das Völkerrecht“
Damit trifft die Berliner Zeitung genau ins Schwarze: Die Resolution gegen den Iran demaskiert sowohl die UNO als die Unterstützerin der Massenmordbrigade Israel und USA (plus deren Vasallen) als auch das ständige Gerede der UNO-Offiziellen von „Völkerrecht“ als Luftnummer. Die angeblichen Bemühungen der „Weltgemeinschaft“ um Frieden und Völkerrecht sind, bestenfalls, ein Pfeifen auf dem hohlen Zahn, realistisch jedoch ein Mantel für die schlimmsten Kriegsakte und Völkermorde seit Beginn der uns bekannten offiziellen Geschichte, begangen von jenen Terrornationen, die ihre Blutspur über unsere ganze Erde ziehen. Die UNO ist ihnen niemals in den Arm gefallen, während mehr als ein Dutzend Nationen ohne den Schutz der UNO von den Terrornationen vernichtet worden sind.
Derweil verteidigt der Iran sich bisher äußerst effektiv und mutig. Wie Reuters (https://www.reuters.com/business/energy/iran-holds-key-reopening-global-energy-markets-2026-03-15/) richtig konstatiert, liegt die Entscheidung über das Ende dieses US-israelischen Angriffskrieges nicht in Washington oder Tel Aviv, sondern in Teheran: „Der Iran sendet die Botschaft aus, daß es in diesem Konflikt keinen sicheren Hafen gibt und daß Washington die Bedingungen einer Eskalation nicht kontrollieren wird“.
Liegt der Schlüssel für eine echte multipolare Weltordnung vielleicht gar nicht in Moskau und Peking? Vielleicht liegt er, anstatt bei Marionetten der globalen Kabale, bei uns, den Völkern und Nationen?
Vielleicht ist es Zeit, den Traum des Multipolarismus der Großmächte in Rente zu schicken und zum Souveränismus der Völker zurückzukehren?
Das Märchen von Putin und Xi als Retter der Welt können wir jedenfalls getrost beerdigen. In der Tat beerdigten sie es bereits selbst, am 11. März 2026 im UNO-Sicherheitsrat.
Stefan H. Heuer, M.A.
Historiker, geb. 1964, hat als Dozent in der Erwachsenenbildung sowie in der Personalentwicklung u.a. eines international tätigen VS-amerikanischen Dienstleistungsunternehmens gearbeitet.